Archiv für die 'Asien' Kategorie

Verboten, Verboten, Verboten.

Thursday, May 3rd, 2007

In Singapur ist ja bekanntlich vieles verboten und die Stadt wird gern auch als “fine city” tituliert. Ganz in diesem Sinne hab ich in der Galerie eine Zusammenstellung aller mir in den letzten Monaten über den Weg gelaufenen Verbots- und Hinweisschilder gepostet.

Diese Galerie kann auch ohne Passwort angesehen werden.

Zwischen Fischen, Messen und Massagen.

Tuesday, April 24th, 2007

Am vergangenen Wochenende stand mein letzter Strandurlaub in meiner Singapur Zeit an (auf Bintan). Nun geht sie also langsam los: Die “das letzte mal” Zeit. Jedoch kein Grund zur Trauer, standen in diesen aufregenden Tagen doch auch einige Dinge an die ich vorher noch nie getan habe:

  • Das erste mal Schnorcheln
  • Das erste mal Bangkok
  • Das erste mal Massage in Thailand

Alles Dinge die ich bestimmt nicht zum letzten mal gemacht habe..

Rauchen ist ungesund.

Thursday, April 19th, 2007

..das ist jetzt nicht die neuste Erkenntnis. In Europa wird dies u.a. versucht durch schriftliche Warnhinweise auf der Verpackung von Tabakprodukten deutlich zu machen. In Singapur (und auch einigen anderen Ländern) geht man da einen Schritt weiter und fügt zu diesen Warnhinweisen gleich das dazugehörige Bild hinzu. Wie diese passenden Bilder zu Sprüchen wie “Rauchen erhöht das Risiko einer Fehlgeburt” aussehen kann man erahnen und sich HIER anschauen.
Begleitet werden diese Verpackungshinweise von großflächigen Plakatanzeigen überall im Land. Derzeit ist DIESES Plakat überall zu sehen.

Festzuhalten bleibt, dass die Bilder zu intensiveren Diskussionen führen können als die Sprüche an sich.

Michael & Stefan.

Thursday, April 12th, 2007

Mein Besuch ist jetzt wieder weg. War eine schöne Zeit die mal wieder arg schnell verging. Stefan hat einen Reisebericht über die Zeit hier geschieben. Zu finden auf www.tippoff.de

Formel 1.

Thursday, April 12th, 2007

Zurück nach KL. Formel 1 in Malaysia. Welche bessere Alternative gibt es zum Eier suchen? Wie sich zeigen sollte: Viele.
Das Qualifikationstraining am Samstag brachte nicht viel, da man nie wusste welcher Fahrer welche Zeit fuhr. Der “Giant Screen” wurde seinem Namen auch überhaupt gar nicht gerecht und so brachte auch dieser keinen Aufschluss über die Rundenzeiten.
Besserung versprach das Rennen: Eine Highspeedstrecke gepaart mit extremer Hitze und jederzeit möglichen Tropenregen sollten Technik und Fahrern möglichst viel abverlangen und für ein actionreiches Rennen sorgen. Doch es kam anders: Gefühlte null Überholmanöver, null Motorschäden und null Ausfälle machten ein anfangs sehr spannendes Rennen schnell zu einem, für die Formel 1 üblichen, langweiligen Rennen. Jeder fuhr einsam seine Runden und der Regen setzte dann auch erst nach dem Rennen ein.

Ein Erlebnis war es trotz aller Kritik trotzdem. Allein der Sound und die unglaubliche Lautstärke der Autos sind eine Erfahrung wert! Und KL ist auch absolut eine Reise wert! Doch Formel 1 dann nächstes mal doch lieber vor dem Fernseher.. Da ärgert man sich nicht ganz so doll wenn das Rennen so langweilig wird..

Kuala Lumpur I.

Sunday, April 1st, 2007

Von Mittwoch bis Samstag durfte ich berufsbedingt in KL verbringen. Wir haben dort die Messe M-PLAS veranstaltet. Das Convetion Center in dem die Messe stattfand lag gleich um die Ecke, sodass man von der Hotellobby direkt in die Messe gestolpert ist ohne vorher in die Hitze zu müssen. Um KL zu erkunden blieb nicht mehr viel Zeit. Die wenige Freizeit die noch bestand verlagerte sich dann auf den Abend bzw. die Nacht. Diese wurde dann aber auch ausgiebig genutzt…
Am Freitag gehts wieder nach KL. Micha und Stefan kommen zu Besuch und wir fahren zur Formel1. Mal sehen ob ich dann ein wenig mehr von KL zu sehen bekomme. Ein bischen zweifel ich noch daran..

[English]

Veränderungen.

Saturday, March 31st, 2007

Peter ist weg, Esther ist weg, Thomas zieht in Esthers Zimmer in Singapur, Steffi zieht mit Esther in München zusammen: Eine Woche, einige Änderungen.
Zu den ersten beiden Punkten kann ich nur “schade” sagen. Den vierten Punkt find ich klasse. Womit wir beim dritten Punkt wären: Meine neue Wohnung liegt im gleichen Haus wie vorher. Bin jetzt mal in der 30. Etage gelandet. Das Zimmer zu bekommen war nicht so einfach, aber hat nach langem hin und her in letzter Minute noch geklappt! Die Wohnung ist nun generell wesentlich größer und besser ausgestattet. Meine Blickrichtung hat sich zur Abwechslung auch mal geändert. Schade ist nur, dass ich jetzt nicht mehr mit Sonnenstrahlen im Gesicht geweckt werden kann..

[English]

//Zielort// Pulau Besar.

Tuesday, March 13th, 2007

//Wo// Insel vor der Ostküste Malaysias, D’coconut Island Resort

//Hinkommen// Bus einsteigen, Bus aussteigen, Singapurs Grenze passieren, Bus einsteigen, Bus aussteigen, Malaysias Grenze passieren, Taxi nach Mersing aushandeln und nehmen, krasses Speedboat nach Pulau Besar, im Paradies sein

//Tag1// Frisbee, baden, essen, Beachvolleyball, sonnen, selbst geknackte Kokosnuss essen, quatschen, lachen, unglaublichen Sternenhimmel & Sternschnuppen gucken, am Strand schlafen, Fotos machen, die Seele baumeln lassen

//Tag2// siehe “Tag1″

//Heimkommen// siehe “Hinkommen” von hinten nach vorn

//Bilder// in der Galerie

[English]

Erdbeben.

Tuesday, March 6th, 2007

Erdbeben auf Sumatra. 6,3 auf der Richter-Skala. 430 Km von Singapur entfernt liegt das Epizentrum. Um 11.50 fangen die Bürotower in Singapur langsam an zu schaukeln. Nur wenige Sekunden. Mehr als ein sehr leichtes hin und her ist es nicht. Aufregend. Spannend. Keine Gefahr. Einige Gebäude in Singapur werden evakuiert. Auf die Minute genau zwei Stunden später wiederholt sich das Schauspiel. Einigen wird schlecht. Keine Schäden in Singapur. Keine Panik.
Alles nicht weiter wild? Wenn man sich dann aber bewusst macht, das ganz genau in diesen für viele Menschen in Singapur “aufregenenden” und irgendwie spielerischen Momenten ein paar hundert Kilometer weiter dutzende Menschen sterben und hunderte verletzt werden, kommt man ins Grübeln..

[English]

Ho Chi Minh City.

Thursday, February 22nd, 2007

Wieder da. Und der Trip nach Vietnam hat wirklich das gehalten was er versprochen hat: Einen Einblick in asiatische Traditionen und das wahre Leben in der über sechs Millionen Einwohner zählenden Stadt Ho Chi Minh City. Angekommen am Flughafen wurden wir von Esthers Dad und ihrem Onkel mit Mopeds abgeholt.
Mopeds sind dort das Fortbewegungsmittel schlecht hin. Autos können sich nur wenige leisten. Gefahren wird jedoch nicht geordnet hinterheinander, sondern kreuz und quer.. und wenn man abbiegt, fährt man einfach mal in den Gegenverkehr und schlängelt sich durch..

In dem Viertel wo Esthers Family wohnt und auch in fast allen anderen Stadtteilen gibt es so gut wie keine weißen. Wenn man dann noch mit Abstand größer ist als alle anderen, fällt man ein wenig auf. Meistens sind die Leute jedoch sehr freundlich zu einem. Ich habe fast durchgängig positive Erfahrung gemacht!

Viele Sehenswürdigkeiten gibt es nicht zu sehen. Und die wenigen die es gab, und die sich hauptsächlich mit dem Vietnamkrieg beschäftigen, haben wir komplett ausgelassen. Im Touristennstadtteil Saigon waren wir nur sehr kurz. Wir haben also in der Zeit dort einfach das alltägliche Leben der Vietnamesen mitgelebt: Vor allem bestand das aus Essen und trinken. Alle paar Stunden sind wir in eines der vielen Straßenrestaurants gegangen. Dazwischen sind wir in Cafés abgetaucht. Abends im Club.

Die meiste Zeit waren wir mit Freunden von Esthers Onkel unterwegs. Da ich weder Kantonesisch noch Vietnamesisch spreche, war es entsprechend unmöglich Gespräche zu verfolgen. Ich habe mich dann also meist vornehm zurück gehalten. Englisch sprechen nur die wenigsten. Aber mit einigen konnte ich mich dann doch unterhalten..

“Pläne sind dazu da um sie zu ändern.” Auch das war ein Motto mit dem wir in diesen Tagen leben mussten. Kein Plan hielt länger als ein paar Minuten stand.. So sind wir statt in die eine Bar zu gehen in eine andere gefahrn, statt hier zu essen haben wir dort gegessen, statt was trinken zu gehen sind wir in einen Club gegangen.. So ging es jeden und den ganzen Tag.. Jeder Tag war so unvorhersehbar. Da wir nicht selber Moped fahren wollten, waren wir sehr abhängig von unseren Fahrern was diese Unplanbarkeit verschärfte. Aber da wir eh keinen Plan hatten, hat das auch durchaus Spaß gemacht. Man ist eigentlich nie dort angekommen wo man hinfahren wollte als es los ging.

Interessant war auch das Leben im Haus der Familie zu sehen. Die Oma und einige Onkels und Tanten leben zusammen unter einem Dach unter, für deutsche Verhältnisse, unüblichen und einfachen Bedingungen.
Die Eindrücke von Vietnam waren sehr vielfältig und vor allem durch die Unterschiede im kulturellen und armutsbedingten Bereichen geprägt. Es war wirklich toll durch die Einheimischen diesen für Touristen unüblichen Eindruck zu bekommen!

Bilder gibt’s in der Galerie.


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