Kambodscha.
Friday, 5. January 2007 │19:28 Uhr MEZ (Singapur: +6h)Heute sind wir aus Siem Reap in Kambodscha wiedergekommen. Ein unvergesslicher Trip in ein armes Land mit mit einem BIP/Einwohner von gut 300 US$ im Jahr.
Siem Reap
Die Stadt hat wohl ca. 100.000 Einwohner. Straßennamen haben die meisten Straßen nicht. Der Straßenverkehr ist sehr verwirrend. Ein Moped reiht sich ans nächste. Auf den Mopeds wird teilweise zu fünft gefahren. Um die Straße zu überqueren muss man unerschrocken sein und am besten einfach losgehen und hoffen das die Mopeds ausweichen.. Über der Stadt liegt ein starker Smog und Dunst vom Verkehr und den vielen Feuern die überall in der Stadt zur Moskitobekämpfung und Müllbeseitigung zu finden sind. Dazu kommt in vielen Ortsteilen auch Müllgeruch.
Kambodschaner
Leben größtenteils in Holzhütten am Fluss und sind sehr arm. Ein Müllsystem gibt es im Land nicht, sodass der Hinterhof als Müllplatz herhalten muss. Von den meisten Menschen wird man freudig begrüßt oder angelächelt. Vor allem wenn man in Stadtteile geht in denen Touristen eher selten zu sehen sind. An den unzähligen Verkaufsständen der Stadt werden meistens die Kinder vorgeschickt um die Touristen zum Kaufen anzuregen.
Angkor
Die historische Stadt die wohl den Hauptgrund für jeden Touristen für einen Besuch in Siem Reap darstellt. Beeindruckende Tempel prägen das Bild dieser ehemaligen Metropole. Angkor Watt ist dabei der größte Tempel seiner Art in der Welt. Gesehen haben sollte man den Sonnenauf- und -untergang in Angkor. Dementsprechend lange waren wir an diesem Tag auch auf den Beinen. Jeder Zipfel der Tempel kann erkundet werden. Es gibt keine Absperrungen und Zäune. Treppen steigen kann bei 1000 Jahre alten Stufen zum Abenteuer werden..
![]()
Tuk Tuk
Das mobile Fortbewegungsmittel in Siem Reap. Es ist ein Moped mit einem kleinen 2-4 Sitzer hinten dran. Ein persönliches Tuk Tuk mit Fahrer ist für den ganzen Tag für 15US$ zu haben. Man kann überall hin und überall raus. Haben uns damit quer durch die Stadt fahren lassen. So bekommt man einen super Eindruck von der Stadt.
Der alte Markt
So einen Markt haben wir vorher noch nie erlebt. Ein großes überdachtes Gelände mit allerhand Ständen. Viele Souvenierstände für die Touristen am Marktrand. Das wahre und ursprüngliche Markttreiben findet jedoch im inneren statt. Die Obst- & Gemüsestände bieten eine vielfältige Auswahl. Die Fleischstände entbehren jeglichen uns bekannten Hygienevorschriften. Unmengen von Fleisch liegen bei 30 Grad ungekühlt auf dem Tisch. An den kleinen Essensständen sollte man als verwöhnter und dadurch verweichlichter Westeuropäer besser nicht essen.
Hänge Matten
Wir haben uns am ersten Abend von unserem Tuk Tuk Fahrer außerhalb der Stadt fahren lassen. Dort kann man so sehr relaxt auf einer Terasse in der Hängematte den Sonnenuntergang beobachten und dabei herlich Essen. Ein riesen Highlight.
Touristen
..werden immer mehr zum wichtigen Wirtschaftsfaktor für Kambodscha. Viele Hotels aller Kategorien sind schon entstanden und werden gebaut. Sie stellen ware Oase des Wohlstandes in dem armen Land da. Vormittags die Armut sehen, nachmittags an den Pool 100 Meter weiter legen. Ein seltsames Gefühl
Mehr Fotos in höherer Auflösung gibt es in der Galerie!



January 6th, 2007 │ 10:52
Neid Neid Neid :twisted::mrgreen::twisted:
Aber freut mich, dass ihr Eure Zeit so unglaublich gut geniesst! Habt noch ein paar schöne zweisame Tage in Singapore und feiert ein bisschen für uns mit. Bei mir geht es heute wieder nach Magdeburg und damit heisst es wieder Alltag - aber ich freu mich (endlich wieder WG)!!!
:wink::smile:
Seid ganz lieb gegrüsst aus dem viel zu warmen Deutschland,
Franzi
January 8th, 2007 │ 10:40
Also wenn Fleisch bei 30 Grad gelagert wird, würde selbst der Tommy zum temporären Vegetarier. Was ist mit Dir, Maik?
Tommy
January 8th, 2007 │ 15:19
2513? Ist die Nummer bei eurem privaten Tuk Tuk sein Kennzeichen? Warum haben die Menschen ein Kennzeichen und nicht die Tuk Tuk Dinger?
Echt cool, nen Fahrer für 15€ am Tag: “Tuk Tuk war schon mal das Moped vor”
January 9th, 2007 │ 03:53
Das mit dem Fleisch dort war wirklich krass. Das wollte man besser nicht essen..
@JP: Jap, das ist das Kennzeichen des Tuk Tuk Fahrers.. Die Mopeds haben (glaub ich) keines. Warum das so ist? Kein Ahnung..
January 9th, 2007 │ 18:07
Vegetarier? Neee! Ich denke ich würde meine Sammlung von Kochbüchern mit Salatrezepten gegen einen Kühlschrank auf Solarbasis eintaschen. Aber das sind schon verschärfte Bedingungen für Leute, die auf ihren täglichen Grundumsatz angewiesen sind.
Also wenn die Hornisse tuktuk macht, dann ist sie krank..
PS: Wenn man nicht so oft einen Schal trägt, wird man auch kein “verweichlichter Westeuropäer”.
January 10th, 2007 │ 10:36
[…] Wenn ich beim TJ lese, dass er während seiner Fahrt mit dem Tuk Tuk durch die nicht-naggisch-in-der-Wohnung-sehen-lassen-Gegenden in Gebieten unterwegs ist, in denen das BIP pro Einwohner bei 300 Euro liegt, dann kann man sich schon fragen ob man nun reich oder arm ist. Bei der Entscheidung hilft dann The Global Richlist. http://www.globalrichlist.com/ Ich weiß nicht warum, aber irgendwie macht es mir Angst, mit Praktikantengehalt fast unter die ersten 12% zu kommen… […]